Ekkehart Rotter

Umbrien

Verlag:

Edition Erde Reiseführer / Temmen Verlag

Erschienen (in):

Nürnberg 1994 / Bremen 1998

Umfang:

447 Seiten, 65 Abb., 13 farb. Karten, 9 Grundrisse, 64 S. prakt. Reisehinweise, Zeittafel, Literaturhinweise, Register

ISBN:

978-3-8610-8839-4

Aus der Einleitung:

“Hoch über Gubbio, im Hof des Klosters Sant’Ubaldo, stand es auf einem Plakat zu lesen: Umbrien - Terra Santa d’Italia, ‘Heiliges Land Italiens’. Etwas abgeschwächt, vielleicht in ein der heutigen Ausdrucksweise adäquateres ‘Gesegnetes Land’, charakterisiert es den mittelitalienischen Landstrich treffend. Umbrien ist reich gesegnet. ... Zuallererst aber sind es die Bewohner Umbriens, die der Region ihren besonderen Charme verleihen ...”

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 19. 01. 1995, Nr. 16, S. R2:

» Etwa 115 Orte und an die 240 Kirchen mit über 2000 Fresken hat der Autor, wie er gewissenhaft vermerkt, in den Jahren 1993/94 angesehen. Das Ergebnis seiner Recherchen liegt tatsächlich über dem Durchschnitt, allerdings nicht wegen der Quantität beschriebener Sehenswürdigkeiten, sondern wegen seine Liebe zum Detail. Nach einer Einführung in geographische, wirtschaftliche, kulturelle und kunsthistorische Eigenheiten der Region sowie einer ausführlichen Darstellung ihrer Geschichte durch drei Jahrtausende werden in fünfzehn Routen Städte und Landschaften porträtiert, wobei die Aufmerksamkeit insbesondere den Kirchen gilt, für Umbrien, die Heimat der Ordensgründer Franziskus, Klara Offreduccio und Benedikt von Nursia, ein naheliegender Ausgangspunkt. Exkurse über Trüffel, die Università per Stranieri von Perugia, Pater Rufino, den Retter der Juden von Assisi, die Tauben von Santa Maria degli Angeli oder das "regellose Getriebeleben des Hominiden der Gattung automobilista umbriensis" (Seite 46) in autofreien Stadtzentren runden den unterhaltsam plaudernden Band ab; während Ich-Erzählungen in Reiseführern oft penetrant wirken, möchte man sie hier nicht missen. [...]. (Pa.) «

Jule Reiner in Frankfurter Rundschau vom 29. 09. 1995, S. M1:

» 'Umbrien' von Ekkehart Rotter [...] An Vielfalt kaum zu überbieten.»