Die Pest 1838 in Jerusalem, Herzog Max in Quarantäne und seine gefeierte Heimkehr

»In tödtlichster Bangigkeit und Ungewißheit« erschien ihm Lady Hester Stanhope als »rettender Engel«. Sein Arzt Dr. Bayr und sein New Yorker »Mulatte« Wellington starben in der Fremde. Die freigekauften »Negerknaben« reisten gesondert nach München. (Manuskript abgeschlossen; Vorbereitungen zum Druck)

Der Pestausbruch in der Levante stellte Herzog Maximilian in Bayern, den Väter der späteren Kaiserin Sisi, und seine Entourage vor besondere organisatorische, aber auch persönliche Herausforderungen. Durch eine weite Erfassung der zeitgenössischen Quellen hinsichtlich der Ansteckungsgefahr und der heftigen Debatte über Sinn oder Unsinn von Quarantänemaßnahmen im Orient sowie die Auswertung der bislang völlig unbeachtet gebliebenen Beobachtungen des Arztes von Lady Hester Stanhope, die Max spontan Hilfe leistete, ergründet der Aufsatz die Pestwochen, die Max durchlebte, erstmals historisch-kritisch in ihrer ganzen Bandbreite und Tiefe.