Die Pest 1838 in Jerusalem und Herzog Max in Quarantäne

Situationsbewältigung trotz Todesfällen. Lady Stanhope und ihr Arzt Meryon. Divergenzen über Ansteckungsmöglichkeiten und den Sinn von Quarantänen.Verbleib der „Negerknaben“ mit der Reiseausbeute. Gefeierte Heimkehr. In: Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte, Bd. 84, Jg. 2021. (im Druck.)

Der Pestausbruch in der Levante 1838 stellte Herzog Max in Bayern, den Vater der späteren Kaiserin Sisi, und seine Entourage vor besondere organisatorische, aber auch persönliche Herausforderungen. Durch eine weite Erfassung der zeitgenössischen Quellen hinsichtlich der Ansteckungsgefahr und der heftigen Debatte über Sinn oder Unsinn von Quarantänemaßnahmen im Orient sowie die Auswertung zweier bislang völlig unbeachtet gebliebener synchroner Primärquellen, ergründet der Aufsatz die Pestwochen, die Max durchlebte, erstmals historisch-kritisch in ihrer ganzen Bandbreite und erweitert unsere Kenntnis über den Herzog auf nicht mehr für möglich gehaltene Weise..